Event Detail

Interdependency – How to Picture Living Systems

Petra MAITZ (Vienna/Hamburg/Sydney)

Apr 26, 2016 | 17:00

KLI
Organized by: KLI & Petra Maitz

Topic Description

Art functioning as an aesthetic and shape-giving basis can contribute to modelling of epistemic objects in science. In which way can a model or a drawing be used to transfer knowledge or to generate knowledge? Drawings in art and in science can provide radically new insights.

The artist Petra Maitz presents special objects at the interface of art and science in this event. In her talk, she highlights the artistic challenges associated with it, but also the "light-bulb" experiences and achievements that come with the interdisciplinary nature of such projects. She discusses chances and aims of such cooperations with fellows of the KLI.

Kunst kann in ihrer Funktion als ästhetische und formgebende Basis einen Beitrag zur Modellierung von epistemischen Objekten der Wissenschaft leisten. In welcher Art kann ein Modell, eine Zeichnung z.B. als Wissenstransfer genutzt werden, Wissen generieren? So dient die Zeichnung in der Kunst und in der Naturwissenschaft dem Erkenntnisgewinn.

In dieser Veranstaltung stellt die Künstlerin Petra Maitz spezielle Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft vor. In ihrem Vortrag erläutert sie die künstlerischen Herausforderungen, aber auch die Aha-Erlebnisse und Erfolge, die mit dieser Interdisziplinarität einhergehen und diskutiert Möglichkeiten und Ziele einer solchen Kooperation mit den Forschern des KLIs.

Kurzlebenslauf

Petra Maitz ist Künstlerin/Autorin und Kuratorin, die von Galerien und Museen weltweit vertreten wird. 1980-1986 studierte sie Medizin an der Universität Wien, sie lebt in Wien und Hamburg. Nach dem Medizinstudium in Wien absolvierte sie in Deutschland ein Studium in konzeptueller Kunst bei Stanley Brouwn an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Als Doktorandin arbeitete sie von 2010- 2013 am Zentrum für Kunst- und Wissenstransfer an der Universität für angewandte Kunst Wien mit Visualisierungen in der Evolutionstheorie, worüber sie schließlich 2013 dissertierte. Die Publikation VISUALISATION OF EVOLUTION wurde ein vielbeachtetes Buchprojekt, das sowohl in Deutschland und Österreich in renommierten Institutionen vorgestellt wurde, z.B. im Schmela Haus der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen in Düsseldorf.

Sie ist eine führende Künstlerin der 90-ger Jahre und hielt zahlreiche Gastvorträge an deutschen und österreichischen, wie internationalen Universitäten und hatte Gastprofessuren für Experten und Künstler sowie Kooperationsprojekte inne: THE LADY MUSGRAVE REEF PROJECT (2002-2014) ist ihr Hauptwerk. Das Lady Musgrave Reef - Projekt ist ein laufendes ART - collaborative, bei dem Menschen aus allen Disziplinen zusammenarbeiten.

Petra Maitz, Projektleiterin des interdisziplinären Projekts "INTERDEPENDENCY – HOW TO PICTURE LIVING SYSTEMS" setzte sich über Jahre wissenschaftlich und künstlerisch mit dem "Lady Musgrave Reef" auseinander, das sie in einer kollektiven Expedition ins Territorium Artis transformierte.

https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz/ausstellungen/ausstellungen/events/event/14.07.-02.09.2007/petra-maitz

http://www.degruyter.com/view/product/428841

http://www.number32.de/on-record/futur-3-visualisierungsmoeglichkeiten-von-evolution-mit-petra-maitz-und-tim-vermeulen.html

http://www.thenewyorkoptimist.com/petramaitz.html

http://www.z-n-e.info/?root=2&sub=0&id=288&pic=3&lang=en

http://www.petramaitz.com/fs_bio.htm