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Isomorphology and Isomorphogenesis

Apr 21, 2017

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Eröffnung: 03. Mai 2017, 18 Uhr

Ausstellungsdauer: bis 14. Juni 2017, zu besichtigen nach Voranmeldung dienstags und mittwochs von 14.00 – 17.00 Uhr, Kontakt: Eva Lackner: Tel.: 02243 30 27 40, E-Mail: sec@kli.ac.at

Seit 2016 können sich für das Artists in Residency Programm von Bundeskanzleramt und KulturKontakt Austria auch KünstlerInnen bewerben, die im Bereich Arts & Science tätig sind.

Die nordirische Künstlerin Gemma Anderson wurde von einer Fachjury für das Programm 2017 ausgewählt und zeigt in einer Kooperation des Konrad Lorenz Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung (KLI) mit KulturKontakt Austria mit Hand kolorierte Radierungen und Aquarelle. Mit Hilfe dieser vereint sie Experiment und Theorie auf Basis ihrer Erfahrungen aus der Arbeit mit Forschern in theoretischen und empirischen Wissenschaftszweigen.

Andersons Methode, genannt Isomorphogenese, ist eine Zeichnungspraxis oder ein Experiment, das die Darstellungsmöglichkeiten von Formen als einen dynamischen und formativen Prozess erforscht.

Als Isomorphologie bezeichnet sie eine vergleichende, zeichnungsbasierte Methode der Untersuchung von gemeinsamen Formen der Tier-, Mineral- und Pflanzenstrukturen. Als ganzheitlicher und visueller Ansatz zur Klassifikation verläuft die Isomorphologie parallel zur wissenschaftlichen Praxis, wird aber dem Kunstbereich zugezählt.

Andersons künstlerisch-forschender Ansatz ist komplementär zur Wissenschaft und beschäftigt sich mit Beziehungen, die in der wissenschaftlichen Klassifikation von tierischen, pflanzlichen und mineralischen Strukturen nicht erfasst werden können. In diesem Zusammenhang erforscht die Künstlerin den erkenntnistheoretischen Wert des Zeichenprozesses.